Unsere Mitarbeiterin Franziska Bücker im Interview zu Social Media Trends

Marketing und Kommunikation besetzen in kleinen und mittelständischen Unternehmen selten eine eigene Abteilung. Während Klassiker wie Website und Printmedien mehr oder weniger selbstverständlich sind, tun sich KMU speziell im B2B mit sozialen Medien nach wie vor schwer. Wie sie sich der Community nähern können und welche Vorzüge darin liegen, erklärt Franziska Bücker im Interview.

Social Media – Franziska Bücker im Interview

Frau Bücker, Social Media ist oftmals das Stiefkind in kleineren Unternehmen. Die einen schieben es auf den Aufwand und das fehlende Personal, die anderen ordnen das Medium generell eher der jüngeren Generation zu. Manche meinen gar, Facebook sei längst nicht mehr „in“. Ist da etwas dran?

„Zu Anfang ist zu sagen, dass Social Media nicht nur Facebook bedeutet. Sicherlich ist es eine der bekannteren Plattformen, es gibt aber noch viele andere. Nicht jedes Unternehmen braucht eine Facebook-Seite, sondern ist vielleicht in anderen Kanälen besser aufgehoben. Letztlich ist die Wahl des Mediums immer eine Frage der Zielgruppe.“

Social Media ist also nicht auf ein Alter beschränkt?

„Nein. Aktuelle Zahlen zeigen, dass Facebook Anfang 2018 insbesondere von Menschen zwischen 25 und 34 Jahren genutzt wird, auf Rang zwei stehen die 35- bis 44-Jährigen. Facebook ist also keineswegs das Medium der ganz jungen Leute. Die finden beispielsweise Pinterest viel attraktiver. Senioren, wenn auch in geringerem Prozentsatz, trifft man ebenso in den sozialen Medien. Als B2B-Unternehmen stellen sich zudem Xing oder LinkedIn als interessante Kommunikationsplattformen dar. Hier ist das Alter weniger relevant, dafür aber die Möglichkeit des direkten Kontakts zu Entscheidern.“

Wie erkennt man nun, welches soziale Medium passend ist?

„Erst einmal müssen die Grundlagen klar sein. Unternehmen müssen sich mit Funktion, Inhalt und Zweck der einzelnen Medien vertraut machen. Neben der Zielgruppe spielen auch die vorhandenen beziehungsweise produzierbaren Inhalte eine Rolle. Wenn ich keine Bilder habe, brauche ich gar nicht erst ein Pinterest-Profil anlegen – oder ich muss überlegen, wie ich ausreichend guten Content dafür generiere. Die Facebook-Seite eignet sich für viele allgemeine Themen, die vor allem den Nutzer zwischen 25 und 45 interessieren. Übrigens tummeln sich ebenso Geschäftskunden bei Facebook, die meisten stöbern hier privat. Das heißt, dass man auch diese Menschen über Facebook abholen kann. Wer allerdings etwa auf kontaktstarke Kommunikation abzielt und quasi den verlängerten Arm des Netzwerkens nutzen möchte, sollte Xing entdecken und in all seinen Möglichkeiten ausschöpfen.“

Nun haben ja aber gerade die kleinen Unternehmen so schon mit Personalmangel und letztlich auch der finanziellen Kraft zu kämpfen…

„Das ist alles eine Frage der guten Planung! Greift man auf externe, erfahrene Dienstleister zurück, geht diese Planung sehr viel schneller, als wenn sich unternehmensinterne Mitarbeiter erst hineindenken müssen. Profis wissen, wie die Nutzer der einzelnen Kanäle ticken und können darauf gezielt reagieren. Social Media muss nicht teuer sein, wenn man es vernünftig plant und effektiv umsetzt. Der Redaktionsplan erspart beispielsweise die allwöchentliche Themenrecherche. Dank Beitragsplanung kann man vorarbeiten, Textbausteine können als Standardvorlagen dienen. Gut laufende Beiträge kann man wiederholt einsetzen und die Community mit spannenden Inhalten versorgen. Wenn Unternehmen dann auch noch ein ordentliches Controlling ansetzen, werden sie schnell merken, dass sich die überschaubare Investition lohnt.“

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