Ergebnisse der Honorarverhandlungen für 2019

Gute Nachrichten: Die Vergütung von ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen steigt. So das Ergebnis der Verhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband. Lesen Sie im Artikel von den Ergebnissen im Einzelnen.

Kassenärzte und Psychotherapeuten mit Kassenzulassung treten einmal jährlich zur Honorarverhandlung an. Für 2019 werden insgesamt circa 620 Millionen Euro mehr für die Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten bereitgestellt. Schwerpunkt der Erhöhung ist die Anhebung des Orientierungspunktwertes um 1,6 Prozent.

Beschlossen wurde außerdem der Anstieg der Morbiditätsrate. Damit reagiert man auf den demografischen Wandel, demnach Patienten also immer älter und dadurch öfter krank werden, beziehungsweise an umfangreicheren Krankheitsbildern leiden. Durch die steigende Morbiditätsrate um 0,3 Prozent ergeben sich noch einmal knapp 70 Millionen EUR Mehrhonorare.

Weitere Geldleistungen für die Umsetzung von Datenschutz, neuen Hygienevorschriften sowie höhere Vergütungen für Vorsorge und Hausbesuche sind ebenfalls in Planung, aber noch nicht in Zahlen definiert.